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DAS BILDUNGSWESEN IN RUSSLAND

Thema: BILDUNGSWESEN

IN RUSSLAND UND IN DEUTSCHLAND

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DAS BILDUNGSWESEN IN RUSSLAND

Russland übernahm aus der Sowjetzeit ein gut entwickeltes, umfassendes Bildungssystem. Der Schulunterricht in Russland beginnt mit 6–7 Jahren. Bevor die Abc-Schützen in die erste Klasse kommen, besuchen sie meistens einen Kindergarten. Ab 1,5–2 Jahren gehen einige Kleinkinder in Krippen, ab 3 Jahren – in Kindergärten. In den vorschulischen Einrichtungen wird viel Wert auf körperliche, geistige und sprachliche Entwicklung sowie auf die Vorbereitung auf die Schule gelegt. Man könnte also den Kindergarten als die Primarstufe der Grundschule bezeichnen.

Das Lernen in der russischen Grundschule dauert vier Jahre. Die Grundschule umfasst die Klassen 1 bis 4. Außer Lesen, Schreiben und Rechnen stehen auf dem Stundenplan auch Musik, Turnen, Naturkunde und Handarbeit. Ab der zweiten Klasse lernt man eine Fremdsprache.

Mit Klasse 5 gehen die Kinder in die Hauptschule, wo sie sich die Grundlagen vieler Wissenschaften aneignen. Die Hauptschulbildung gehört in Russland zur allgemeinen Schulpflicht. Nach dem Abschluss der Neunklassenschule erhält jeder Schüler das Zeugniss der mittleren Reife.

Danach kann er sich entscheiden, ob er weiter in die Schule geht oder einen Beruf erlernt.

Ein Teil der Schüler und ihre Eltern wählen zwischen Oberschule, Kollegschule, Lyzeum oder Gymnasium. Diese Lehranstalten unterscheiden sich lediglich durch ihre jeweiligen Lehrpläne, ansonsten erhalten die Absolventen ein einheitliches Abschlusszeugnis.

Die anderen Schüler haben die Möglichkeit, eine Ausbildung an einer Berufs- oder Fachschule anzufangen. Die berufsbildenden höheren Schulen bilden Facharbeiter wie z.B. Techniker, Krankenschwestern, Grundschullehrer und andere Fachleute aus, die im Allgemeinen den Fachkräften mit Hochschulabschluss zur Seite stehen. Das Programm der berufsbildenden Schulen erstreckt sich über vier Jahre, und die Absolventen erhalten eine allgemeine höhere Schulausbildung und ein spezielles technisches Training. Die technischen Berufsschulen bieten ein- bis dreijährige Ausbildungsprogramme für Fachberufe an.



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Es gibt im Lande auch Schulen mit unterschiedlichen Fachrichtungen: Sprache, Mathematik, Sport u.a. Für besonders begabte Jugendliche stehen die Schulen mit vertiefter musischer und künstlerischer Ausbildung zur Verfügung. Behinderte Kinder lernen in Sonderschulen.

Die Schulzeit in Russland endet mit dem 11. oder 13. Schuljahr, das hängt vom Schultyp ab. Die Schule endet mit dem Abitur. Wenn der Abgänger das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife bekommt, kann er sich um einen Studienplatz an einer Hochschule oder Universität bewerben. Das Hochschulsystem besteht überwiegend aus staatlich geförderten Einrichtungen. Es gibt aber auch kleine Privathochschulen und Fachhochschulen z.B. für die Ausbildung als Visagist, Stilist, Architekt u.a. Die Ausbildung an den meisten Hochschulen umfasst in der Regel ein fünfjähriges Studium. Danach kann der Student sich zu einer Ausbildung für Fortgeschrittene für weitere ein bis drei Jahre einschreiben. Hervorragende Studenten, die ihr Studium erfolgreich abschließen, umfangreiche Prüfungen ablegen und eine Dissertation verteidigen, erhalten den Status eines Kandidaten der Wissenschaften. Ein noch höherer akademischer Grad – der Doktor der Wissenschaften – wird etablierten Gelehrten verliehen, die innerhalb ihrer Disziplin herausragende Beiträge geleistet haben.

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