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Gliederung

Thema 4: Aspekte des Satzes: Der logisch-grammatische Aspekt.

Literatur

Das System der deutschen Satzglieder von J. Erben

Eine von der Tradition abweichende Darstellung der deutschen Satzglieder gibt auch J.Erben. Das Einteilungsprinzip ist die Abhängigkeit vom verbalen Kern.

Erben unterscheidet zunächst:

1. primäre Satzglieder und

2. Elemente niedere Satzranges.

Zu den primären Satzgliedern gehören bei Erben:

a) der verbale Aussagekern, das ist das verbale Prädikat;

b) verschiedene Ergänzungsbestimmungen zum Aussagekern (die Größen): die Grundgröße, die Zuwendegröße, die Zielgröße, die Gleichgröße.

Das sind traditionelle Subjekt, Objekte einschließlich der Präpositionalobjekte, Adverbiale, Prädikativum. Eine wesentliche Abweichung von der Tradition ist die Grundgröße (das traditionelle Subjekt). Ebenso wie bei Glinz ist die Grundgröße bei Erben eine Ergänzungsbestimmung unter anderen (Primus inter Pares). Die Subjekt-Prädikat-Beziehung wird ebenso ignoriert.

Elemente niederen Satzranges sind bei Erben:

1) Bestimmungsglieder zu nominalen Ergänzungsbestimmungen, das sind verschiedene Formen von traditionellen Attributen (adjektivisches, substantivisches, adverbiales);

2) Rangier-Glieder, das sind die Partikeln der Hervorhebung oder Einschränkung, die die Aussage modal einschätzen;

3) Bindeglieder (traditionelle Präpositionen und Konjunktionen).

Im ganzen gesehen, bestätigt Erbens Einteilung das traditionelle System der Satzglieder im Deutschen, wobei zu sagen ist, dass einzelne Unterscheidungen die besonderen Leistungen der grammatischen Erscheinungen besser kennzeichnen als die traditionelle Auffassung ( z. B. die Unterscheidung zwischen primären Satzgliedern und Elementen niederen Satzranges).

Zusammenfassend kann man sagen, dass bei manchen Verbesserungen das traditionelle System der deutschen Satzglieder gültig bleibt. Freilich darf man es nicht als in sich geschlossenes und terminologisch einwandfreies System ansehen, doch bleiben seine Grundsätze unerschüttert.

Doch bleiben manche Fragen problematisch, z.B. der Status der Subjekt-Prädikat-Beziehung im Satz sowie der Status des nominalen Prädikats, des erweiterten Prädikats, des traditionellen Attributs.

Admoni 1966: 214 – 222.

Schmidt 1967: 245 – 250.

Адмони 1973: .43 - 45: 60 - 119.

Абрамов 1999: 96-103.

Duden-Grammatik 1995: 434-458.

 

1. Der logisch-grammatische Aspekt. Das Prinzip der logisch-grammatischen Satzmodellierung.

2. Das System der logisch-grammatischen Satztypen von W. Admoni.

3. Vier Grundmodelle des deutschen Satzes von H. Brinkmann.

4. Das System der Satztypen von H. Glinz.

5. Das System der Satztypen von J. Erben.

 

Aspekte des Satzes. Der Satz ist eine komplizierte vielseitige syntaktische Erscheinung. Er kann von verschiedenen Seiten erforscht werden. Diese Seiten nennt man die Aspekte des Satzes. Als erster hat W. Admoni noch im Jahre 1935 in seiner Arbeit „Die Satzstruktur“ 7 Aspekte des Satzes ausgesondert und begründet, nach welchen die Untersuchung des Satzes erfolgen kann. Sie bilden ein System, das die Typologie des Satzes darstellt. Diese Aspekte sind:

1) der logisch-grammatische Aspekt; 2) die Modalität des Satzes; 3) der Erweiterungsgrad des Satzes; 4) die Rolle des Satzes im Redestrom; 5) die psychologisch-kommunikative Gliederung des Satzes; 6) die kommunikative Aufgabe des Satzes; 7) die Emotionalität des Satzes.

Als Basisaspekt wird der logisch-grammatische Aspekt betrachtet, denn hier geht es um die Modellierung der Sätze, also um die möglichen Satztypen. Die Modellierung der Sätze ist ein sehr wichtiges und zugleich kompliziertes Problem. Das ist die zentrale Aufgabe der Syntax.

Die Erschließung der Struktur des Satzes erfolgt auf Grund der Methode der Satzmodellierung. Lexeme, aus denen der Satz besteht, werden miteinander auf gesetzmäßige Weise verbunden. Der lexikal-strukturellen Basis eines Verbalsatzes liegt immer die finite Konstruktion zugrunde, anders gesagt, ein Modell mit Verbum finitum.

Lexikal-strukturelle Basis ist eine Abstraktion. O.I. Moskalskaja definiert das Modell wie folgt: Das Modell [M] ist ein theoretisch abstraktes Schema, das die wesentlichen Züge einer komplizierten Erscheinung darstellt. Die Satzmodelle sind verallgemeinerte Schemen jener konkreten Sätze, die von den Menschen in großer Menge produziert werden. z:B:

M-1 = S + V. fin.: Das kind schläft. Wir arbeiten.

M-2 = S + V. fin. + O (Akk.): Wir bauen ein Haus. Er pflückt Blumen.

M-3 = S + V. fin. + O (Gen.): Er bedient sich dieses Buches.

Das Satzmodell hat generative Kraft, d.h. nach diesem Modell produziert (erzeugt) man eine uneingeschränkte Zahl von Sätzen.

Das Modell ist immer mit der Lexik verbunden. Das Modell (der Satz-Konstrukt)ist ein abstraktes Schema. Erst wenn das Modell konkrete lexikalische Ausfüllung bekommt, entsteht ein konkreter Satz (der Satz-Äußerung).

Die Modellierung der Sätze erfolgt nach bestimmten Kriterien. Je nachdem, ob strukturelles, inhaltliches oder funktionales Kriterium in den Vordergrund rückt, bekommt man jedes Mal eine andere Klassifikation von Satztypen. Die Modellierung hängt auch davon ab, welcher Aspekt des Satzes untersucht wird. Jeder Aspekt ergibt sein System der Satztypen. Alle zusammen ergeben sie die Typologie des deutschen Satzes.

Die Satztypen bekommen in der Linguistik verschiedene Bezeichnungen. Man nennt sie Satzschemata, Satzpläne, Satzmodelle, Grundformen des Satzes.

 


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  4. VII. Kommunikative Gliederung des Satzes




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